Witt Gruppe
Für das Warenverteilzentrum der Witt-Gruppe in Weiden-West hat GöSta 2014 den dritten Bauabschnitt gebaut: eine Lagerhalle mit Hochregallager, 132 × 48 m, 28 m hoch, mehr als 600 Tonnen Stahl. Die Hülle stand nach nur sechs Wochen, die Stahlmontage dauerte zwölf Arbeitstage.
Aufgabe und Lösung
Der dritte Bauabschnitt erweitert das Warenverteilzentrum und nimmt zugleich ein automatisches Hochregallager auf. Für 28 m Höhe ist das Stahltragwerk entsprechend dimensioniert, insgesamt wurden mehr als 600 Tonnen Stahl verbaut. Für die Montage in nur zwölf Arbeitstagen waren schwere Autokräne sowie spezielle Scheren- und Teleskopbühnen im Einsatz.
Gebaut ist die Halle auf die Anforderungen eines Hochregallagers: Schneewaagen warnen bei starkem Schneefall vor Überlast, knapp 80 Rauch- und Wärmeabzugsgeräte sind in die 6.300 m² große Dachfläche integriert. Zwei Treppentürme mit 20 und 30 m Höhe erschließen das Lagersystem und das Dach, rund 9.000 m² Wandfläche sind mit Kassettenwänden verkleidet.
Mehr zu dieser Bauaufgabe: Lagerhalle bauen und Industriehalle bauen.
Gebäudehülle in sechs Wochen
Nach nur sechs Wochen stand die Hülle des Hochregallagers. Möglich macht das die Vorfertigung der Stahlbauteile und eine Montage, bei der jeder Schritt auf den nächsten abgestimmt ist.
In der Presse: „Der neue Tag“
Die Tageszeitung „Der neue Tag“ berichtete 2014 über den Bau unter dem Titel „Bürgermeister sorgt selbst für Gewerbesteuer“. Der Artikel beschreibt die Halle als Höhepunkt der damals 22-jährigen Firmengeschichte und nennt die Eckdaten: 132 m lang, 48 m breit, 28 m hoch, Übergabe nach rekordverdächtigen sechs Wochen.
Firmengründer Rudolf Götz über die Dimensionen: „Wenn du da oben stehst, kann dir schon schwindelig werden.“
Was Sie für Ihr Projekt mitnehmen können
Bei Hochregallagern bestimmen Regalhöhe und Brandschutz das Tragwerk – beides muss feststehen, bevor die Statik gerechnet wird.
Mit vorgefertigtem Stahl steht die Hülle in Wochen, bei Witt in sechs. Den Gesamtzeitplan bestimmt meist nicht die Montage, sondern die Genehmigung.
Wer neben dem laufenden Betrieb erweitert, muss Zufahrten und Logistikwege in der Bauablaufplanung freihalten.
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Sprechen Sie direkt mit Mario Rösch, Geschäftsführer: In einem kurzen Gespräch klären wir Machbarkeit, Kostenrahmen und Zeitplan für Ihre Halle.
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